Zahlen, Analysen, Statistiken, Umfragen und Fakten zum Black Friday in der Schweiz
Die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Black Friday 2026 in der Schweiz in der grossen Übersicht. Wir haben die wichtigsten Informationen, Statistiken, Analysen und Umfrageresultate zum Black Friday, dem Singles Day und dem Cyber Monday zusammengetragen.
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450 Millionen CHF Umsatz am Black Friday 2025 in der Schweiz
Bis 2020 nahm der Detailhandelsumsatz am Black Friday in der Schweiz jedes Jahr stark zu. 2021 kam dann die Trendwende: Der Umsatz stagnierte aufgrund von Lieferengpässen sowie den Nachwirkungen der Corona-Pandemie bei 500 Millionen CHF. 2022 gab es sogar den ersten Umsatzrückgang auf 480 Millionen CHF. Dies lag vor allem an der getrübten Konsumentenstimmung und den steigenden Lebenshaltungskosten. Die gleichzeitig stattfindende Fussballweltmeisterschaft sowie die Tendenz der Händler, mehr attraktive Angebote an den umliegenden Tagen zu machen, trugen ebenfalls zum Rückgang bei. In den Folgejahren sank der Black-Friday-Umsatz auf 450 Millionen CHF. Dies liegt vor allem daran, dass sich der Umsatz stärker auf die ganze Woche verteilt hat und die 24 Stunden des Black Friday weniger wichtig geworden sind.
Die Schweizer Post stellt während der Schnäppchentage knapp 1 Million Pakete pro Tag zu
In der Zeit zwischen Black Friday und Weihnachten stellt die Schweizer Post täglich fast 1 Million Pakete zu. 2025 waren es insgesamt 23 Millionen Pakete zwischen Black Friday und Weihnachten, ein neuer Rekord. Um diesen Ansturm zu bewältigen, arbeiten in dieser wichtigen Zeit rund 14’500 Zustellerinnen und Zusteller bei der Post. Der Tag mit den meisten Paketen war der 2. Dezember (der Tag nach dem Cyber Monday): An diesem Tag wurden 1.3 Millionen Pakete verarbeitet.
Diese hohe Paketmenge führt automatisch zu mehr Überstunden und Stress bei den Mitarbeitenden. Gemäss einer repräsentativen Umfrage von 2023 finden 65% der Schweizerinnen und Schweizer die durch den Black Friday verursachten Überstunden problematisch.
Der Black Friday findet primär offline statt
Der Offlinehandel macht mit rund drei Vierteln Umsatzanteil nach wie vor den Löwenanteil des Black-Friday-Umsatzes aus. Im Pandemiejahr 2020 war der Onlineumsatz mit 125 Millionen CHF am höchsten. Nach Corona sank der Online-Anteil auf 110 Millionen CHF, stieg in den letzten Jahren aber wieder auf 120 Millionen CHF an. Eine 2024 von der Shopping-App Profital unter rund 2’800 Nutzern durchgeführte Umfrage zum bevorzugten Einkaufskanal ergab, dass 33% der Teilnehmenden planten, exklusiv online einzukaufen. Rund 32% wollten ausschliesslich offline einkaufen, der Rest in einer Mischform. Im Gegensatz zum Black Friday finden der Singles Day und der Cyber Monday primär online statt.
Trotz dieser Zahlen geben gemäss einer repräsentativen Studie von DemoSCOPE im Auftrag von blackfridaydeals.ch 62% der befragten Personen an, dass der Online-Handel am stärksten vom Black Friday profitiert und damit den lokalen Detailhandel bedroht.
Neuer Umsatzrekord in den USA am Black Friday 2025
Gemäss einer Analyse von Adobe haben Konsumentinnen und Konsumenten in den USA 12 Milliarden USD für Onlineeinkäufe am Black Friday 2025 ausgegeben. Dieser Wert lag rund 1 Milliarde USD höher als im Vorjahr. Spannend ist, dass mehr als die Hälfte der Einkäufe über mobile Endgeräte getätigt wurde. Am häufigsten gekauft wurden Elektronikartikel wie Smartwatches und Fernseher, Spielwaren und Gaming-Artikel. Gemäss einer Studie von Mastercard stiegen die Online-Umsätze deutlich um 14.6% an. Wichtig ist zu beachten, dass ein Teil dieses Umsatzanstiegs aufgrund der weiterhin hohen Inflation in den USA zustande gekommen sein dürfte.
5,8 Milliarden EUR Umsatz in Deutschland
Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnete im Vorfeld des Black Friday 2025 mit einem Umsatz von 5,8 Milliarden EUR für die Aktionstage insgesamt. Damit ging der Umsatz gegenüber dem Vorjahr trotz einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2.2% leicht zurück (Vorjahr: 5,9 Milliarden EUR).
In Grossbritannien stieg der Konsum zum Black Friday 2025 leicht
Gemäss einer Studie wollten Konsumentinnen und Konsumenten in Grossbritannien während Black Friday und Cyber Monday 2025 für 3.9 Milliarden Pfund einkaufen. Das sind rund 100 Millionen Pfund mehr als im Vorjahr. Insgesamt planten 58% der Britinnen und Briten, an den Shopping-Events mitzumachen und durchschnittlich 124 Pfund auszugeben. Damit blieben sowohl die Anzahl Personen, die am Black Friday einkaufen wollten, als auch der durchschnittliche Warenkorb ungefähr stabil.
Durchschnittlich gibt es 11% Rabatt bei beworbenen Black-Friday-Deals in der Schweiz
Das Schnäppchenportal preispirat.ch hat die Qualität der Angebote am Black Friday analysiert. Die Studie zu 120 der beliebtesten, explizit als Black-Friday-Angebot beworbenen Produkte ergab eine durchschnittliche Ersparnis von 11% (gegenüber dem tiefsten schweizweit festgestellten Preis der Vorwoche). Eine Auswertung aus Deutschland von knapp 10’000 Produkten zum Black Friday 2022 ergab eine durchschnittliche Ersparnis von 6%, wobei bei 63% der Produkte ein Rabatt festgestellt werden konnte. Diese Studie umfasste alle Angebote und nicht nur solche, die explizit als “Black-Friday-Angebot” beworben wurden.
Am wichtigsten ist den Konsumentinnen und Konsumenten beim Black-Friday-Einkauf die Höhe des Rabatts (Umfrage von Oktober 2025).
Allerdings können viele Konsumentinnen und Konsumenten die Black-Friday-Angebote nicht mehr von normalen Aktionen und Rabatten unterscheiden.
Jede 4. Person in der Schweiz nutzt KI beim Einkauf
Am Black Friday überbieten sich Händler mit Rabattaktionen. Der Überblick geht schnell verloren. Künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT und weitere KI-basierte Tools können beim Einkauf unterstützend eingesetzt werden. Laut einer repräsentativen Umfrage von DemoSCOPE aus dem Oktober 2025 im Auftrag von blackfridaydeals.ch nutzen bereits 25 % der Schweizerinnen und Schweizer KI beim Einkaufen.
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97% der Schweizerinnen und Schweizer kennen den Black Friday – nur 31% kaufen ein
Obwohl die Bekanntheit des Black Friday in der Schweiz mit 97% sehr hoch ist (laut einer repräsentativen Umfrage von DemoSCOPE), kaufen nur wenige Kundinnen und Kunden an diesem Tag ein. Gemäss unserer DemoSCOPE-Umfrage 2025 gaben nur 31% der befragten Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, am Black Friday einkaufen zu wollen.
Diese Verkaufstricks funktionieren am Black Friday am besten
Die Händler nutzen rund um den Black Friday allerlei psychologische Tricks, um Konsumentinnen und Konsumenten zu einem Einkauf zu bewegen. Eine repräsentative Studie zeigt, dass sich Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten am stärksten von künstlich reduzierten Preisen beeinflussen lassen.
Bereits mit einfachen Massnahmen wie dem Erstellen einer Einkaufsliste oder dem Vergleichen von Preisen können Konsumentinnen und Konsumenten viele psychologische Tricks der Händler umgehen.
Nur ein Drittel achtet am Black Friday nicht auf Nachhaltigkeit
Zwei Drittel aller Schweizerinnen und Schweizer gaben im Oktober 2024 an, auch am Black Friday auf Nachhaltigkeit zu achten. Nur 11% gaben in der repräsentativen Umfrage zu Protokoll, ethische Überlegungen überhaupt nicht in ihre Kaufentscheidung einzubeziehen.
Zwei Drittel der Einkäufe am Black Friday werden im Voraus geplant
In einer repräsentativen Befragung von DemoSCOPE aus dem Jahr 2023 gaben zwei Drittel aller befragten Personen an, dass sie ihre Black-Friday-Einkäufe im Voraus planen. Nur 11% wollten sich spontan inspirieren lassen.
Umfrage zeigt: Viele kaufen nicht nur am Black Friday selbst ein
Die Black-Friday-Angebote dauern immer länger. Die meisten Händler machen eine ganze Black-Friday-Woche oder sogar einen Black November. Gemäss Statista kaufen 39% die Black-Friday-Schnäppchen von Montag bis Donnerstag vor dem Black Friday, 60% am Black Friday selbst und 28% am darauffolgenden Wochenende. (Mehrfachantworten möglich)
Jeder Dritte kauft am Black Friday Weihnachtsgeschenke
Eine Umfrage aus dem Jahr 2023 zeigt, dass der Anteil der Schweizerinnen und Schweizer, die den Black Friday nutzen, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, bei rund einem Drittel stagniert (36%). Die Mehrheit (54%) kauft für sich selbst ein.
15% der Schweizer Black-Friday-Shopper kaufen wegen der hohen Rabatte ein, nicht, weil sie einen Artikel wirklich benötigen
In einer repräsentativen Umfrage von Ende 2021 gaben 15% der befragten Personen an, nur wegen der hohen Rabatte am Black Friday eingekauft zu haben. Die Überkonsumation ist ein grosser Kritikpunkt am Black Friday. 47% gaben an, dass sie am Black Friday Artikel günstig gekauft haben, die sie sich früher oder später auch ohne Rabatte gekauft hätten. Die übrigen Befragten wollten zu dieser Frage keine Stellung nehmen.
Zwei Drittel finden, der Black Friday lohnt sich nicht
In einer Umfrage aus dem Jahr 2021 gaben nur 21% der Teilnehmenden an, dass sich der Black Friday für sie lohne. Die grosse Mehrheit der befragten Personen findet, dass sich der Black Friday für sie nicht lohne. Berücksichtigt man nur die Umfrageteilnehmenden, die im Vorjahr am Black Friday eingekauft haben, steigt der Anteil derjenigen, die finden, dass sich der Black Friday lohnt, allerdings auf 72%.

Quelle: Repräsentative Umfrage DemoSCOPE 2021, im Auftrag von blackfridaydeals.ch (Fehlerspanne: 5%)
Dazu passt, dass auch im Jahr 2024 nur gerade 7% der befragten Personen angaben, mit den Black Friday Angeboten vollständig zufrieden zu sein. Ein Drittel der Konsumentinnen und Konsumenten sieht zumindest vereinzelt attraktive Deals, während ein weiteres Drittel der Ansicht ist, dass es überhaupt keine guten Black-Friday-Angebote gibt. Der verbleibende Teil äussert sich nostalgisch: Früher habe es bessere Black Friday Schnäppchen gegeben, die heute nicht mehr zu finden seien. Doch sind die Angebote tatsächlich schlechter geworden?
«Pauschal lässt sich nicht sagen, dass die Black-Friday-Angebote schlechter geworden sind. Früher gab es aber vereinzelt unüberlegte Angebote, mit denen Händler Verluste in Kauf genommen haben. Genau solche Aktionen bleiben den Leuten im Gedächtnis», meinte dazu Detailhandelsexperte Julian Zrotz von blackfridaydeals.ch.
403 Franken: So viel geben Schweizerinnen und Schweizer am Black Friday aus
Gemäss einer Befragung zum Black Friday 2024 von 2’800 Nutzern der Shopping-App Profital planen die Teilnehmenden im Durchschnitt 403 CHF am Black Friday auszugeben. Der Durchschnitt liegt bei den Männern mit 524 CHF deutlich höher als bei den Frauen mit 324 CHF. Beim Medianwert gibt es hingegen keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Der Medianwert der geplanten Einkäufe beträgt 200 CHF, wie bereits im Vorjahr. Der Durchschnitt liegt deutlich höher als der Medianwert, weil er von einigen Personen, die sehr grosse Einkäufe planen, in die Höhe getrieben wird.
Kleidung, Schuhe und Accessoires gemäss Analyse am beliebtesten
Die beliebtesten Artikel am Schweizer Black Friday befinden sich im Bereich Kleidung, Schuhe und Accessoires, für die sich 60% der befragten Profital-Userinnen und -User interessierten. Dicht dahinter folgen die Bereiche Elektrogeräte (54% Interesse) und Möbel/Einrichtungsgegenstände (37% Interesse).
Shops verspielen mit hohen Black-Friday-Rabatten ihre Glaubwürdigkeit
In einer repräsentativen Umfrage von 2023 zeigt sich, dass rund zwei Drittel der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten der Meinung sind, dass Händler mit (zu) hohen Rabatten an den Shopping-Events Glaubwürdigkeit einbüssen. Für fast die Hälfte der Befragten signalisieren hohe Rabatte, dass die regulären Preise zu hoch sind. Immerhin sind lediglich 16% der Umfrageteilnehmenden der Ansicht, dass hohe Rabatte nur auf Produkte gewährt werden, die als Ladenhüter wahrgenommen werden. Dies deutet darauf hin, dass die Angebote als qualitativ hochwertig wahrgenommen werden.
Nur jede 10. Person kauft am Black Friday während der Arbeitszeit ein
In den USA ist der Donnerstag vor Black Friday der Feiertag Thanksgiving. Deshalb machen viele Amerikanerinnen und Amerikaner eine “Brücke” und nehmen sich den Freitag frei. Entsprechend haben sie am Black Friday Zeit für die Schnäppchenjagd. In der Schweiz ist der Black Friday ein normaler Arbeitstag und lediglich 10% der Schweizerinnen und Schweizer lassen sich durch den Black Friday von der Arbeit ablenken. Der Rest kauft entweder vor oder nach der Arbeit ein oder verzichtet ganz auf den Einkauf. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die DemoSCOPE im Auftrag von blackfridaydeals.ch durchgeführt hat.

Quelle: Repräsentative Umfrage DemoSCOPE 2022, im Auftrag von blackfridaydeals.ch (Fehlerspanne: 5%)
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Der Black Friday 2026 findet am 27. November statt
Der Black Friday findet jedes Jahr am Tag nach Thanksgiving statt. Das Erntedankfest in Amerika wiederum ist am vierten Donnerstag im Monat November. Deshalb ändert sich das Datum des Black Friday jedes Jahr. 2026 findet der Black Friday am 27. November statt. Viele Händler starten aber bereits am Montag der Black-Friday-Woche, also am 23. November, mit den ersten Angeboten.
Es ist unklar, woher der Name Black Friday kommt
Die Namensherkunft des Black Friday ist nicht abschliessend geklärt; es gibt jedoch einige Theorien, wie es zur Bezeichnung “Black” für den Freitag kam:
- Schwarze Hände vom Geld zählen: Eine These besagt, dass der Name daher stammt, dass die Händler vom vielen Geldzählen ganz schwarze Hände erhalten haben.
- Schwarze statt rote Zahlen in der Buchhaltung: Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Zahlen durch die hohen Umsätze in der Buchhaltung von “rot” (negativ) zu “schwarz” (positiv) gewechselt haben.
- So viele Leute, dass die Strassen schwarz wurden: Am wahrscheinlichsten ist, dass der Name daher stammt, dass die Strassen so voll mit Kundinnen und Kunden waren, dass diese aus der Ferne ganz schwarz erschienen sind.
- Schwarzer Tag: Die Verkehrspolizei in Philadelphia bezeichnete in den 1960er-Jahren den Tag nach Thanksgiving als “Black Friday”, weil der starke Verkehr und die Menschenmassen in der Stadt für Chaos und Unfälle sorgten.
Manor hat den Black Friday in die Schweiz gebracht
Das Warenhausunternehmen Manor war der erste grosse Schweizer Detailhändler, der in der Schweiz Angebote zum Black Friday gemacht hat, und zwar bereits am 27. November 2015. Inhaberinnen und Inhaber der Manor-Karte konnten von 30% Rabatt auf praktisch das gesamte Sortiment profitieren. Das Event war so erfolgreich, dass viele weitere Händler im darauffolgenden Jahr ebenfalls Black-Friday-Rabatte angeboten haben. Seit 2017 machen praktisch alle Schweizer Detailhändler einen Black Friday. Hier die Pressemitteilung von Manor aus dem Jahr 2015 nachlesen.
Einige Händler boykottieren den Black Friday oder machen Nachhaltigkeitsaktionen
Nachhaltigkeit wird immer wichtiger und der Black Friday steht in den Köpfen vieler Menschen für Überkonsum. Aus diesem Grund trotzen einige Händler dem Black-Friday-Schnäppchen-Trend und versuchen, Nachhaltigkeit in den Vordergrund zu stellen. IKEA beispielsweise kauft während der Buyback-Friday-Woche alte Möbel zum doppelten Preis zurück, um diese danach als Secondhand-Ware weiterzuverkaufen. 2023 hat IKEA nach eigenen Angaben über 19’000 Möbel zurückgekauft. Ein anderes Beispiel ist Jelmoli. Das Warenhaus spendet am Giving Tuesday (am Dienstag nach Black Friday) 5 CHF für alle Einkäufe über 50 CHF.
Mittlerweile findet der “Black Friday” den ganzen November hindurch statt
Zahlreiche Händler sind dazu übergegangen, den ganzen November hindurch oder zumindest ab dem Singles Day (11.11.) Schnäppchen anzubieten. Marketingabteilungen haben dafür einige neue Begriffe geschaffen, darunter Black November, Black Week (Woche des Black Friday), Cyber Week (Woche des Cyber Monday) oder Singles Week (Woche des Singles Day).
2018 war Black Friday der 9.-häufigste Suchbegriff auf Google
Im Jahr 2018 hat der Black Friday die Schweiz stark beschäftigt. Auf Google erreichte das Shopping-Event den 9. Rang der Suchanfragen. Wichtiger waren beispielsweise die WM, die Australian Open oder Wimbledon. Weniger oft gesucht wurde beispielsweise nach dem Eurovision Song Contest.

Screenshot: Google Trends, Jahresrückblick 2018 Schweiz
Seither ist der Black Friday nicht mehr in den Top-Suchbegriffen des Jahres bei Google aufgetaucht.
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Der Black Friday ist weltweit nur das zweitgrösste Shopping-Event
Obwohl der Black Friday in der Schweiz, Europa und den USA mit Abstand der wichtigste Shoppingtag ist, steht er umsatzmässig weltweit nur an zweiter Stelle. Auf Platz 1 thront der vor allem in Asien beliebte Singles Day, der am 11. November stattfindet. Alleine die beiden bekannten Plattformen JD.com und die Alibaba Group kamen laut CNBC im Jahr 2021 auf einen Umsatz von 139 Milliarden USD. Diese Zahlen beziehen sich jedoch auf einen elftägigen Zeitraum, während dem die Aktionen auf den Marktplatzseiten galten. Für die letzten Jahre gibt es leider keine offiziellen Zahlen von Alibaba und JD.com zum Singles Day. Schätzungen gehen mittlerweile von einem Umsatz von über 200 Milliarden US-Dollar für den elftägigen Singles-Day-Zeitraum aus, wobei das Wachstum in den letzten Jahren deutlich gebremst worden sein dürfte.
Auch der Cyber Monday macht mehr Online-Umsatz als der Black Friday
Der Cyber Monday wurde 2005 im Rahmen einer Marketing-Kampagne des US-Handelsverbandes ins Leben gerufen. Doch obwohl der Cyber Monday deutlich jünger ist als der Black Friday, wird an diesem Tag in den USA bereits ein höherer Onlineumsatz erzielt. 2025 wurde der Umsatz in den USA gemäss Adobe auf 14.2 Milliarden USD geschätzt (gegenüber 12 Milliarden USD am Black Friday). Zum Erfolg des Cyber Monday dürfte beitragen, dass es der letzte grosse Shoppingtag des Jahres ist und Kundinnen und Kunden deshalb nicht mit noch besseren Angeboten rechnen können. In der Schweiz wurden gemäss Hochrechnung von blackfridaydeals.ch am Cyber Monday 2025 rund 75 Millionen CHF im Onlinehandel umgesetzt und damit deutlich weniger als am Black Friday (120 Millionen CHF).
Der Singles Day als “Anti-Valentinstag” und chinesisches Gegenstück zum Black Friday
Anders als beim Black Friday weiss man beim Singles Day, wie der Tag entstanden ist und woher der Name kommt. In den 1990er-Jahren wurde der Tag von chinesischen Studenten zum Feiern des Single-Lebensstils ins Leben gerufen. Das Datum 11.11. wurde aufgrund der vier Einsen gewählt, die symbolisieren, dass man als Single allein und unabhängig ist.
2009 hat Alibaba den Tag dann erstmals zu einem Shoppingfest gemacht. Im ersten Jahr wurden allerdings nur Waren im Wert von 7 Millionen USD verkauft. 2021, im letzten Jahr mit offiziellen Zahlen, waren es bereits mehr als 130 Milliarden USD. In Anlehnung an das Datum geben Händler traditionell Rabatte von 11% auf das gesamte Sortiment oder zumindest auf Teile davon. Vereinzelt wird auch ein Mehrfaches von 11% gewährt, also 22% oder 33%.
In der Schweiz wurde am Singles Day 2025 mit rund 70 Millionen CHF Onlineumsatz etwas mehr umgesetzt als noch im Vorjahr (65 Millionen CHF).
Allgemein lässt sich sagen, dass der Singles Day in der Schweiz noch nicht Fuss fassen konnte. Gemäss einer repräsentativen Umfrage von blackfridaydeals.ch von November 2023 planten nur 5% der befragten Personen einen Einkauf am Singles Day.
Interessant ist allerdings, dass gemäss einer Studie aus 2025 nur gerade gut die Hälfte aller Konsumierenden hierzulande klar Schweizer Shops bevorzugt.
Black Friday Summer und Amazon Prime Day
Es gibt Stimmen, die sagen, dass der Black Friday zum falschen Zeitpunkt stattfindet. Die Händler haben wegen des Weihnachtsgeschäfts sowieso schon alle Hände voll zu tun. Der Black Friday kannibalisiert also das lukrative Weihnachtsgeschäft. Aus diesem Grund und natürlich auch, um den Umsatz anzukurbeln, versuchte der Detailhandel, den Erfolg des Black Friday in den Sommer zu kopieren. Von 2019 bis 2022 versuchten sich verschiedene grosse Marken wie MediaMarkt oder yallo an einem Black Friday im Sommer. Diese Bemühungen wurden in der Zwischenzeit aber eingestellt.
Der sogenannte Prime Day ist Amazons eigene Version des Summer Black Friday und die Antwort des US-Onlineversandriesen auf den Singles Day von Alibaba. Aufgrund der schieren Grösse des Onlinehandelsunternehmens ist der Prime Day in den Ländern, wo Amazon einen hohen Marktanteil hat wie beispielsweise Deutschland, sehr beliebt. Er findet jeweils im Sommer statt. Zudem gibt es die “Prime Big Deal Days” im Herbst. Und natürlich macht Amazon auch beim Black Friday mit.
Weitere unglaubliche und kuriose Fakten zum Black Friday finden Sie hier.
Für weitere Zahlen, Fakten und Hintergründe zum Black Friday kontaktieren Sie bitte unsere Ansprechperson für Medien: Julian Zrotz.



















