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Halloween

Gruseln, Geister, Süssigkeiten! Halloween hat in der Schweiz Einzug gehalten. Bereits im Vorschulalter machen Kinder am Abend vor Allerheiligen (vom 31. Oktober auf den 1. November) eine Runde in der Nachbarschaft. Mit einer möglichst gruseligen Verkleidung klingeln sie an der Türe und erhalten im Gegenzug Süssigkeiten.

Ist Halloween ein Shopping-Event?

Doch halt! Was hat das mit Shopping zu tun?

Eigentlich nichts! Trotzdem bieten zig Händler rund um Halloween spezielle Aktionen an. Kaum zu glauben, doch seht selbst: Meine Newsletter-Mailbox zu Halloween 2018:

Mailbox vor Halloween

Shops mit speziellen Halloween Deals (Auszug)

  • nettoshop: 5% Rabatt auf alles
  • Lascana: 20% Rabatt auf alles
  • Möbel Pfister: 15% auf Tische und Stühle
  • Orell Füssli: 25.- geschenkt ab Einkaufswert 100.-
  • Marionnaud: 25% Rabatt auf alles
  • H&M: 20% Rabatt auf den ganzen Einkauf
  • und viele viel mehr…

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass eigentlich bereits zu Halloween der Auftakt zum Crazy November ist. Nach dem Studium aller Angebote des letzten Jahres kann ich aber sagen: Der Crazy November beginnt am Singles Day, während dem der Black Friday der Höhepunkt des Vorweihnachtsgeschäfts bildet.

Wieso gibt es eigentlich spezielle Halloween Deals?

Der Sinn und Zweck erschliesst sich mir auch nicht. Es gibt, nur gerade zwei Wochen später, einen deutlich wichtigeren Shopping-Tag. Eigentlich wäre dieser Tag eine Gelegenheit für den Handel, Artikel zum vollen Preis an die Kundschaft zu verkaufen (zum Beispiel spezielle Halloween-Verkleidung, Süssigkeiten usw.) Stattdessen gibt man einen (oftmals) zusammenhangslosen Rabatt. Oder weshalb gibt’s bei Marionnaud Parfums und Pflegeprodukte mit 25% Rabatt?

Gut möglich, dass einerseits der Druck der anderen Shops (Gruppendruck gibt’s auch im Handel) gross ist, weil diese ebenfalls Rabatte anbieten. Zum Anderen fehlen vielerorts Ideen, wie sich Kunden überhaupt noch in die Läden locken lassen.

Macht man eine Aktion, sieht man sofort einen Einfluss auf den Umsatz. Aktionen „ziehen“. Probiert man es stattdessen mit Branding-Kampagnen (Als Beispiel: Manor Plakate die darauf anspielen, dass jeder Tag etwas spezielles ist), erzielt man in den nächsten Tagen nicht unbedingt mehr Umsatz.

Woher kommt Halloween eigentlich?

HalloweenHalloween stammt ursprünglich aus Irland. USA-Auswanderer haben den Brauch nach Amerika exportiert. Amerika ist auch das Land, mit welchem man Halloween heutzutage am ehesten in Verbindung bringt.

Erstaunlich auch: So richtig „gefeiert“ wird Halloween auch in den USA erst seit den 1990er Jahren. In die Schweiz hat es das Event erst einiges später geschafft. Noch vor 10-15 Jahren war der Abend vor Allerheiligen bei Kindern noch praktisch unbekannt. Heutzutage ist Halloween neben Weihnachten und Geburtstag einer der Lieblingstage der Kinder.

 

Black Friday Schweiz 2019
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