Hürden für die Kunden am Black Friday 2018

Am Black Friday freut man sich vor allem auf grosszügige Rabatte und gute Deals, mit denen man viel Geld sparen kann. Das ist aber nicht immer der Fall. Manchmal werden die Kunden in gewisser Weise in die Falle gelockt, wenn etwa vermeintlich gute Deals in Wirklichkeit doch nicht so gut sind. Auf dieses und andere mögliche Probleme am Black Friday 2019 gehen wir in diesem Artikel etwas genauer ein.

Vermeintlich gute Angebote

PlayStation 4 Pro PreischartNicht alle Deals, die es am Black Friday gibt, sind so gut, wie sie scheinen. Manche Händler nutzen Tricks, um ihre Angebote besser erscheinen zu lassen, als sie wirklich sind. Dabei lassen sich unterschiedliche Methoden identifizieren, die die Händler nutzen.

In einigen Fällen basieren die Rabatte nicht auf dem regulären Preis, sondern auf der Preisempfehlung der Hersteller. Diese liegt aber oft deutlich über dem Marktpreis. Wenn man also einen Rabatt auf Basis der Preisempfehlung berechnet, kann er hoch ausfallen und der Preis trotzdem nur wenig unter dem regulären Marktpreis liegen. So wird den Kunden manchmal bei einer eigentlich nur geringen Ersparnis vorgegaukelt, dass sie einen sensationell hohen Rabatt geniessen.

Eine andere Methode ist es, die Preise kurz vor dem Black Friday 2019 zu erhöhen. In extremen Fällen kann man den Preis hier von einem Tag auf den anderen um mehrere hundert Franken steigen sehen. Diese Methode kann auch von Herstellern genutzt werden, die kurzerhand die Preisempfehlung erhöhen. Die Effekte sind die gleichen wie oben beschrieben: Die Kunden sehen einen hohen prozentualen Rabatt, hinter dem sich eine gegenüber dem sonstigen Preis nur geringe Ersparnis versteckt.

Auf Grund dieser beiden Tricks wird der Black Friday immer wieder von Konsumentenschützern als Illusion kritisieren. Man kann sich aber vor diesen Tricks schützen, indem man auf einer Preisvergleichsseite nach der historischen Preisentwicklung schaut. Dann weiss man, um wie viel der Aktionspreis wirklich unter dem regulären Preis liegt.

Hoher Zeitdruck

Oft kann man von Rabatten am Black Friday 2019 nur an einem Tag profitieren. Bei manchen Angeboten ist die Zeitspanne sogar noch kürzer, oder eine begrenzte Stückzahl sorgt für eine kurze Gültigkeit. Dies setzt die Kunden unter Druck, sodass sie keine Möglichkeit sehen, die Preise zu vergleichen, bevor ein Produkt ausverkauft ist. Auch wenn andere Händler ihre Angebote möglicherweise schon am nächsten Tag veröffentlichen, verhindert die kurze Gültigkeit, dass man die Preise überhaupt vergleichen kann. Die kurze Gültigkeit schadet somit letztlich dem Wettbewerb.

Stress in den Filialen

Wer am Black Friday die Filiale eines Detailhändlers besucht, sieht in der Regel mehr Menschen als an einem regulären Tag. Das hat verschiedene Effekte: Wenn der Händler nicht angemessen viele Mitarbeiter für die Schicht eingeteilt hat, fällt die Beratung schlechter aus. Zudem muss man länger an der Kasse warten, wenn nicht mehr Kassen als sonst geöffnet sind. In Extremfällen sieht man sich auch mit einem Konflikt um limitierte Schnäppchen konfrontiert, die mehrere Kunden unbedingt haben wollen.

Diese Probleme kann man vermeiden, wenn man online einkauft. Hier muss man allerdings auf Beratung verzichten und hoffen, dass der Server nicht zusammenbricht.

Julian Zrotz gilt als DER Black Friday Experte in der Schweiz. Kaum jemand sonst hat sich in den letzten Jahren so intensiv mit den verschiedenen Angeboten auseinandergesetzt. Während der Cyber Week ist Julian immer wieder als Interviewpartner und für Prognosen und Einschätzungen in den Schweizer Medien präsent.

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      Black Friday Schweiz 2019
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