Singles Day, Black Friday und Cyber Monday stehen vor der Tür. Für den Black Friday 2026 erwarten wir nach zwei rückläufigen Jahren eine Stagnation des Umsatzes bei rund 450 Millionen Franken. Dies bei einer weiteren Verschiebung der Einkäufe vom stationären Laden in den Onlinehandel. Eine repräsentative Umfrage zeigt zudem: Für viele Schweizerinnen und Schweizer steht am Black Friday nicht der Konsumrausch, sondern das gezielte Sparen im Vordergrund.
Malters, 26.10.2026 – Die wichtigsten Shoppingtage des Jahres stehen kurz bevor. Den Auftakt macht der Singles Day am 11. November, gefolgt vom Black Friday am 27. November und dem Cyber Monday am 30. November. blackfridaydeals.ch gibt einen ersten Überblick über die Erwartungen.
Black Friday: Umsatz stagniert bei 450 Millionen, Onlinehandel legt zu
Für den Black Friday rechnen wir im Schweizer Non-Food-Detailhandel mit einem Umsatz von rund 450 Millionen Franken. Das ist gleich viel wie im Vorjahr. Der Rückgang der letzten beiden Jahre dürfte damit gestoppt sein. Das Einkaufsverhalten verschiebt sich jedoch weiter: Online erwarten wir ein Umsatzplus von 10 Millionen auf 130 Millionen Franken, im stationären Handel ein Minus von 10 Millionen auf 320 Millionen Franken. Der Black Friday folgt damit dem allgemeinen Trend im Schweizer Detailhandel: Der Onlinehandel wächst, die stationären Händler verlieren Marktanteile.
Der Black Friday bleibt auch 2026 für viele ein fixer Termin: Gemäss einer repräsentativen Umfrage von DemoSCOPE im Auftrag von blackfridaydeals.ch plant knapp ein Drittel der Schweizer Bevölkerung am Black Friday einzukaufen. Am kauffreudigsten sind die 15- bis 34-Jährigen, von denen mehr als die Hälfte einen Einkauf vorsieht. «Der Grossteil des Black-Friday-Umsatzes wird nach wie vor in den Läden gemacht. Gerade die jüngere Kundschaft vergleicht aber Angebote online und kauft dort, wo Preis und Leistung stimmen. Für Händler wird es deshalb immer wichtiger, auch online mit attraktiven Angeboten präsent zu sein», sagt Detailhandelsexperte Julian Zrotz von blackfridaydeals.ch.
Spartag statt Konsumrausch
Entgegen dem Bild vom hemmungslosen Kaufrausch nutzen viele den Black Friday vor allem zum Sparen: Die Hälfte der Käuferinnen und Käufer besorgt sich in erster Linie Dinge günstiger, die sie ohnehin benötigt. Nur knapp eine von vier Personen tätigt vorwiegend zusätzliche Käufe für Wünsche und Luxus, ein weiteres Viertel beides. Bei den über 55-Jährigen stehen notwendige Einkäufe sogar für 60 Prozent im Vordergrund. Statt spontan zu kaufen, legen viele Schweizerinnen und Schweizer geplante Anschaffungen gezielt auf einen Termin mit hohen Rabatten.
«Zahlreiche Haushalte stehen wegen der steigenden Krankenkassenprämien und der allgemein hohen Lebenshaltungskosten unter Druck. Der Black Friday ist deshalb für viele kein Anlass für Spontankäufe, sondern eine Gelegenheit, ohnehin geplante Anschaffungen günstiger zu tätigen», sagt Julian Zrotz.
Singles Day: Schweizer Händler ziehen sich weiter zurück
Der aus China stammende Singles Day ist weltweit das grösste Shopping-Event und findet in der Schweiz vorwiegend online statt. Für 2026 erwarten wir einen Umsatzrückgang um 5 Millionen auf rund 65 Millionen Franken. Im Vorjahr konnten chinesische Plattformen wie Temu, AliExpress oder Shein noch mehr als auffangen, dass viele Schweizer Händler keine oder kaum attraktive Aktionen mehr anboten. 2026 dürfte das nicht mehr gelingen: Immer weniger Schweizer Shops bieten spezifische Singles-Day-Aktionen an. Die Händler setzen stattdessen auf den Black Friday, den einige inzwischen auf bis zu zwei Wochen ausdehnen. Wer noch mitmacht, gewährt meist nur symbolische 11 Prozent auf Teile des Sortiments. «Die chinesischen Plattformen gewinnen in der Schweiz zwar laufend Kundschaft, verteilen ihre Rabatte aber über einen längeren Zeitraum und locken ohnehin das ganze Jahr mit tiefen Preisen. Der eigentliche Aktionstag sticht dadurch kaum noch heraus», sagt Julian Zrotz von blackfridaydeals.ch.
Cyber Monday: Onlinewachstum sorgt für ein Plus
Den Abschluss bildet der Cyber Monday, der vor allem ein Tag des Onlinehandels ist und traditionell auf Elektronik fokussiert. Viele Händler verlängern ihre Black-Friday-Aktionen bis Montag oder lancieren neue Angebote für die Cyber Week. Blackfridaydeals.ch erwartet im Schweizer Non-Food-Onlinehandel einen Umsatz von rund 80 Millionen Franken, 5 Millionen mehr als im Vorjahr. Auch wenn sich die Rabattaktionen über immer mehr Tage verteilen, wächst der Cyber Monday: Da er fast ausschliesslich online stattfindet, profitiert er direkt davon, dass sich die Einkäufe rund um den Black Friday zunehmend ins Internet verlagern.
Medienkontakt:
blackfridaydeals.ch
Julian Zrotz
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Tel: 076 378 13 37
Bei Rückfragen oder für Interviewanfragen melden Sie sich gerne bei uns. Detaillierte Prognosen zu bestimmten Produkten, Kategorien oder Händlern können wir auf Rückfrage gerne anbieten.
Grafiken zu den Shoppingtagen 2026



Resultate der repräsentativen Umfrage von Demoscope



Rohdaten Umfrage


Über blackfridaydeals.ch
Seit zehn Jahren bietet blackfridaydeals.ch eine umfassende Übersicht über den Rabattdschungel am Black Friday und anderen Shopping-Events. Alle Schweizer Angebote zu Black Friday, Singles Day und Cyber Monday sind auf einer zentralen Plattform übersichtlich zugänglich. Dadurch entsteht die vollständigste Übersicht des wichtigsten Schnäppchen-Monats der Schweiz. Im vergangenen Jahr wurde die Seite von über einer Million Schweizerinnen und Schweizern genutzt, um die besten Deals zu finden.



